Eingewöhnungszeit

Die Eingewöhnung soll dem neuen Kinderhauskind die Möglichkeit bieten, behutsam und allmählich in die neue Situation hineinzuwachsen und sich entspannt und aktiv mit den neuen Eindrücken auseinander zu setzen. Wir orientieren uns bei der Eingewöhnung an das Münchner Modell. (Buchtipp: „Anfang gut? Alles besser!“ von Anna Winner und Elisabeth Erndt-Doll, Verlag das Netz).

Das Besondere an unserem Eingewöhnungsmodell ist, dass ein Elternteil das Kind beim Schritt in das Kinderhaus so lange aktiv begleiten und ihm dadurch Sicherheit geben wird, bis es zur Erzieherin, zum Erzieher eine Bindung aufgebaut hat. Des Weiteren soll das Kind mit Hilfe der Begleitperson die Kindergruppe und den Alltag im Kinderhaus kennen lernen und sich mit ihm vertraut machen.

Trennungsschmerz und Trauer sollen in einem vertretbaren Maß gehalten werden, ohne negative Spuren zu hinterlassen. Der Elternteil ist als „sichere Basis“ dabei, wenn das Kind von seiner neuen Umgebung Besitz ergreift und der Übergang schrittweise und schonend vor sich geht. Die Eingewöhnungszeit läuft nach einem bestimmten Schema und Zeitplan ab, welcher den Eltern beim Aufnahmegespräch, aber auch beim ersten gemeinsamen Elternabend vor dem Kinderhauseintritt detailliert erläutert wird.

Für die beteiligten Erwachsenen bietet die Eingewöhnung Zeit und Gelegenheit, sich aktiv mit der neuen Situation auseinander zu setzen und uns, aber auch andere Eltern näher kennen zu lernen. Auch die Kindergruppe wird von Anfang an in den Eingewöhnungsprozess der neuen Kinder mit einbezogen.  Mit einem Begrüßungsfest werden die neuen Kinder und ihre Eltern herzlich willkommen geheißen.

Die verbindliche Zusage der Eltern zur aktiven Teilnahme an der Eingewöhnung ist für uns eine Voraussetzung zur Aufnahme in unseren Kinderhaus.