one red apple

„Krone des Lebens“ – Biblische Tagesimpulse, die zusagen und herausfordern – 11. November

Basierend auf den Herrnhuter Losungen soll ein biblisches Wort uns jeden Tag einen neuen Impuls geben:

Donnerstag, 11. November

„Die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte.“ (1. Mose 3, 6)

Die Schlange in der Verführungsgeschichte in 1. Mose 3 war schon ein raffiniertes und hinterlistiges Wesen. Sie machte Eva den Mund wässrig. Beschrieb ihr eine rosarote Zukunft. Alles könnte viel besser und interessanter sein. Wäre da nicht dieser ewige Spielverderber Gott, der einem alles verbietet. Der einem nichts gönnt und einen für dumm verkaufen will. Der nicht möchte, dass wir Menschen wissen was gut und böse ist. Der Mensch könnte sein wie Gott.

Und der Mensch möchte sein wie Gott. Der eigene Herr sein. Niemanden über sich haben.

Und der Mensch greift zu.

Dass die Versprechungen der Schlange – Satans – Lug und Trug waren, bemerkten die zwei erst im Nachhinein. Dann war es aber zu spät. Dann gab es ein böses Erwachen.

Ach, Adam und Eva damals, die waren doch naiv und sind auf die falschen Versprechungen reingefallen. Uns aufgeklärten Zeitgenossen kann so etwas doch nicht mehr passieren. Schließlich wissen wir ja was gut und böse ist. Allerdings nach dem Desaster.

Vielleicht wissen wir es – aber tun wir es auch?

Das raffinierte und hinterlistige Wesen der Schlange ist geblieben. Ihre Absicht auch. Nämlich einen Keil zu treiben zwischen Gott und Mensch. Die Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch zu zerstören. Unfrieden zu stiften zwischen den Beiden.

Bei Adam und Eva fragt Satan scheinheilig: „Sollte Gott gesagt haben?“

Mit dieser Masche kommt er auch heute noch daher. Und er weckt damit in uns den Gedanken: „Das kann doch nicht Gottes Willen sein…“ – und wenn doch?

Was Satan damals zerstört hat und was er tagtäglich noch immer versucht zu zerstören, das können wir Menschen nicht kitten. Der Riss ist zu tief. Die Gemeinschaft mit Gott dem Vater ist zerstört. Nur Einer kann diese Kluft überbrücken – Jesus Christus. Er hat am Kreuz auf Golgatha den Weg freigemacht zum Vater. Und Jesus sagt von sich:

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Johannes 14, 6)

Es gibt keinen Weg für dich an ihm vorbei – auch keinen Schleichweg.

Helmut Haas

Vater im Himmel, ich bin immer wieder versucht deinen Willen, deine Gebote in Frage zu stellen. Solltest du gesagt haben?, so frage ich mich manchmal im Stillen. Und dann geht es schief. Die Verbindung mit dir ist getrübt. Danke, dass ich dann trotzdem wieder zu dir zurückkommen und dich um Vergebung bitten darf. Durch deinen Sohn Jesus Christus machst du mich wieder rein. In diesem Vertrauen kann ich in den neuen Tag gehen mit der Bitte, dass du mich führst und leitest.

Amen

Lied: Zwischen Himmel und Erde ist ein Riss…

Als heutige Bibellese ist Lukas 18, 1 – 8 vorgesehen.


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Veröffentlicht in Tagesimpulse.