Regelung bei Krankheitssymptomen

Kranke Kinder dürfen die Kinderbetreuungseinrichtung grundsätzlich nicht besuchen.

Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks-und Geruchssinns, Hals-oder Ohrenschmerzen,

Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Kindertageseinrichtung/HPT.

Die Wiederzulassung zur Kindertageseinrichtung/HPT nach einer Erkrankung ist erst wieder möglich, sofern das Kind wieder bei gutem Allgemeinzustand ist bis auf leichte Erkältungs-bzw. respiratorische Symptome (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber und ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR-oder vorzugsweise POC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird.

Der Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen.

Wird die Testung derart verweigert, dass eine Testung nicht durchzuführen ist, so kann das betreffende Kind die Kindertageseinrichtung/HPT wieder besuchen,

sofern es keine Krankheitssymptome mehr aufweist und die Kindertageseinrichtung/HPT ab Auftreten der Krankheitssymptome sieben Tage nicht besucht hat.

Bei Rückkehr in die Kindertagesbetreuung sind die erhältlichen selbstdurchzuführenden Tests zur Vorlage nicht ausreichend.

Die Aufforderung, ein Kind während des Tagesverlaufes abzuholen, wird vorgenommen, wenn eine Verschlechterung des Allgemeinzustands eines Kindes (Fieber, starker Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen usw.) auftritt.

Wir möchten Sie nochmal darauf hinweisen, dass der Bund bereits im Januar 2021 beschlossen hat,

die Kinderkrankentage pro Elternteil und Kind von 10 auf 20 Tage zu verdoppeln (für Alleinerziehende 40 Tage).

Anträge auf das Kinderkrankengeld können die Eltern bei der zuständigen gesetzlichen Krankenkasse stellen.

Häufig gestellt Fragen und Antworten zu den Kinderkrankentagen uns zum Kinderkrankengeld finden Sie auf der Homepage des Bundesfamilienministeriums.

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